Forschung

In meiner Forschung bewege ich mich gerne an Schnittstellen: Sozialwissenschaften und Philosophie. Technologien und Menschen. Theorie und Praxis.

Im Zentrum steht dabei immer die Frage, wie Technologien unser Denken, Handeln und Zusammenleben verändern.

Fachliche Expertise

Technikstress & digitale Überforderung

Worum geht's?
In meiner Dissertation untersuche ich das subjektive Erleben von Technikstress und die Folgen, die daraus für Individuen und Gesellschaft entstehen.

Warum ist das relevant?
Digitale Technologien prägen unseren Alltag, können aber auch Druck und Überforderung auslösen. Technikstress ist deswegen nicht nur ein individuelles Problem, sondern eine gesellschaftliche Frage.

Welche Methode nutze ich?
Ich verbinde philosophische Ansätze mit qualitativen Interviews.

Mensch, Technik & Selbstbestimmung

Worum geht's?
Mich interessiert, wie digitale Technologien unser Denken, Handeln und Zusammenleben prägen. Dabei stellt sich auch die Frage, wie wir in einer digitalisierten Welt selbstbestimmt bleiben können.

Warum ist das relevant?
Technologien sind nie neutral. Sie beeinflussen unser Erleben, unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Deshalb braucht es Ansätze, die den Menschen ins Zentrum stellt.

Welche Methode nutze ich?
Ich verbinde philosophische Perspektiven mit medienpädagogischen Konzepten und gesellschaftlichen Fragestellungen.

Medien, Journalismus & Öffentlichkeit

Worum geht's?
Ich beschäftige mich damit, wie Menschen Nachrichten nutzen, welche Erwartungen sie an Journalismus haben und wie Medien für unterschiedliche Zielgruppen relevant bleiben können.

Warum ist das relevant?
Unsere Mediengewohnheiten verändern sich. Wer relevant bleiben will, muss besser verstehen, was Nutzer:innen brauchen und erwarten.

Welche Methode nutze ich?
Ich arbeite mit qualitativer Forschung, vor allem mit Interviews. Dadurch werden Perspektiven sichtbar, die in klassischen Kennzahlen oft untergehen. 

Wie ich forsche

Qualitative Sozialforschung

Ich arbeite empirisch mit Methoden der qualitativen Sozialforschung, vor allem mit Interviews und Gruppendiskussionen. Je nach Fragestellung orientiere ich mich dabei an Ansätzen der Inhaltsanalyse oder Grounded Theory, um Muster und Strukturen aus dem Material herauszuarbeiten und sichtbar zu machen.

Philosophische Theorie

Theoretisch arbeite ich mit philosophischen Begriffen und Konzepten. Besonders interessieren mich Ansätze, die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Technik beschäftigen, etwa die Postphänomenologie. Sie helfen dabei, Erfahrungen nicht zur individuell zu beschreiben, sondern strukturelle Gemeinsamkeiten zu erkennen und Phänomene begrifflich zu erfassen.

Verbindung von Theorie und Empirie

Empirische Befunde helfen mir, Forschungsfragen zu schärfen und in der alltäglichen Lebensrealität zu verankern. Philosophische Konzepte wiederum sind hilfreich, um diese Befunde einzuordnen, größere Zusammenhänge sichtbar zu machen und verständlich darzustellen. So ergänzen sich beide Ansätze.